Zum Abschluss haben wir uns die Tour auf den Pico Grande im zentralen Bergland Madeiras ausgesucht (Tour 38 aus dem Rother Wanderführer, 1654m). Es handelt sich scheinbar um einen Lavapropfen, der mit leichter Kletterei bestiegen werden kann. Seit kurzem wurde offensichtlich ein Drahtseil montiert, so dass die abschließenden 20 Höhenmeter sogar als Klettersteig durchgehen könnten. Vom Gipfel hat man grandiose Aussichten auf den Pico Arieiro, den Pico Ruivo und das Tal Curral das Freiras (Tal der Nonnen).

Wie bisher während des ganzen Aufenthaltes gestaltet sich die Anfahrt zur Boca da Corrida über die steilen Bergsträßchen als der abenteuerlichste, gefährlichste Teil der Tour. Auch für diese tour sollte man früh aufbrechen, um noch einen der wenigen Parkplätze (ca. 10 -20) zu ergattern. Die Tour selbst ist dagegen die reine Erholung. Der Weg selbst ist bis auf wenige Abschnitte leicht begehbar, breit und ohne ausgesetzt Stellen. Nur an zwei Abschnitten muss man mit leichter Kletterei felsige Abschnitte überwinden. Im Abstieg erkunden wir noch den möglichen Weiterweg zum Pico do Jorge, der zumindest ohne Nebel machbar erscheint. Heute schwappen schon wieder die Wolken über diesen Grat, wie wir das schon von umserem ersten Tag kennen. Der Weiterweg im Nebel erscheint uns wenig verlockend, wir bleiben lieber in der Sonne.

Gpx-Track der Tour (kein Download)

Gesamtstrecke: 11057 m
Maximale Höhe: 1656 m
Gesamtanstieg: 748 m
Gesamtabstieg: -765 m

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