Am ersten Tag auf Madeira starten wir angesichts bester Wetteraussichten gleich zu einer Hochgebirgstour, um von der Boca de Encumeada auf den Pico Ruivo zu wandern (Tour Nr. 35 aus dem Rother Wanderführer in umgekehrter Richtung). Allerdings sehen wir bereits bei der Anfahrt die ersten Passatwolken über den Pass schwappen. Die Tour beginnt also im dichtesten Nebel, der stetig mit uns aufsteigt. Zehn Meter über uns sehen wir blauen Himmel, doch wir erreichen ihn nicht. Nach einer Stunde wird uns die Sache zu dumm und wir kehren um. Auf dem Rückweg begegnen uns Dutzende von Wanderern, die dem Gipfel zustreben. Können die alle irren? Nein, tun sie nicht! Wir waren nur zu ungeduldig. Wie wir von den folgenden Touren lernen, ist bei guten Wetter nur der Bereich um den Pass im Nebel, bei schlechtem Wetter, einfach alles.

Auf dem Rückweg greifen wir hochmotiviert die Tour Lombada da Ponta do Sol entlang der Levada Nova und der Levada do Moinho an (Tour Nr. 9). Bei schönstem Wetter und ohne wesentliche An- oder Abstiege. Nun gut. Vielleicht haben wir erstmal eine Akklimatisierungstour gebraucht… Zum Sonnenuntergang fahren wir dann noch zu einem Strandspaziergang nach Jardim do Mar.

Tracks der beiden Touren (kein Download)

Gesamtstrecke: 3327 m
Maximale Höhe: 1302 m
Gesamtanstieg: 303 m
Gesamtabstieg: -317 m

In den engen Schluchten Madeiras funktioniert das GPS der Suunto Ambit2 nicht so gut. Zur Orientierung braucht man es allerdings nicht.

Gesamtstrecke: 10477 m
Maximale Höhe: 1532 m
Gesamtanstieg: 74 m
Gesamtabstieg: -663 m

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