Auch heute soll das Wetter im Gebirge noch beste Bedingungen liefern, so dass wir nun versuchen den höchsten Gipfel zu besteigen. Nach unserer Levada-Tour fühlen wir uns bestens akklimatisiert… und gehen die „Köngigstour“ der Wanderungen auf Madeira an. (So teilt uns das der Rother Wanderführer mit.)

Wir fahren eine Stunde vor Sonnaufgang los, um rechtzeitig am Startpunkt am Pico Arieiro zu sein. Dort empfängt uns stürmischer Wind, der fast die Autotür aus den Angeln reißt. Dafür keine Wolken. Aha. Das Ziel, der Pico Ruivo liegt nur 44m höher. Allerdings liegen auf den nur 4 km zwischen beiden Gipfeln 1400 Höhenmeter im Auf- und Abstieg! Ein wahrhaft formidabler „Knieschnackler“ also. Landschaftlich ist die Tour einfach grandios, so gehen wir einfach mal los, und hoffen nicht vom Wind vom Grat geblasen zu werden.

Nach zahlreichen, sacksteilen Ab- und Aufstiegen, Tunnels und Engstellen erreichen wir endlich den windumtosten Gipfel des Pico Ruivo. Der Weg ist stets gut versichert, schwindelfrei sollte man allerdings schon sein. Eine Taschenlampe ist auch erforderlich. Wir gehen auf demselben Weg zurück und führen die verbrauchten Kalorien in der Snackbar auf dem Gipfel des Pico Arieiro in Form von Kaffe und Kuchen wieder zu.

Track der Tour (kein Download)

Gesamtstrecke: 14048 m
Maximale Höhe: 1868 m
Gesamtanstieg: 972 m
Gesamtabstieg: -937 m

In den engen Schluchten Madeiras funktioniert das GPS der Suunto Ambit2 nicht so gut. Zur Orientierung braucht man es allerdings nicht.

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